#fairLand Eine Sammlungsbewegung der linken Parteien
Mandatsträger in der Linken sehen ihre Felle davoschwimmen und stänkern gegen Sahra Wagenknecht.
Der Knackpunkt: Bleiberecht für Alle oder Bleiberecht für Menschen in Not?
Viele Mitbürger fragen sich, "Wo sind sie hin, die Wähler der ehemaligen Volkspartei SPD,
die einst (1972) mit über 45% zu Buch schlugen?"
Als dann im Laufe der Jahre immer mehr SPD-Wählern ein Licht bzgl. SPD aufging,
wurden es immer weniger die SPD wählten. Normalerweise hätte sich der SPD-Schwund der letzten 13 Jahre
bei der "Linkspartei" niederschlagen müssen, doch weit gefehlt.
Wie auch in den neuen Bundesländern festzustellen ist, machen ehemalige SPD-Wähler
einen großen Bogen um die Linke und gehen sofort Richtung AfD.
Es ist der Mief von 40 Jahren DDR, SED, Misswirtschaft, PDS und Stasi,
der vielen Linken noch immer in den Klamotten steckt und den sie nicht los werden.
Jedenfalls solange nicht loswerden, wie z.B. in Hessen fast der gesamte Landesvorstand
und fast jeder Landtags- und Bundestags-Listenkandidat mit einem aussichtsreichem Listeplatz.
über de lange Wurzeln in die KPD, DKP, SED, aber auch Friedensbewegung, PDS, SAV und Linksruck verfügt.
(Die, die z.B die im WMK nicht zum Zug kamen, blasen im LK HEF/ROT mit ins Horn der Seilschaft.)
Diese Seilschaft ist nicht einmal scharf auf neue Mitglieder,
denn die würden das Verhältnis signifikant verwässern, weil neue Mitglieder
- ohne die langen Wurzeln Richtung DKP - bedeuten, dass dann auch mehr Mitglieder,
neue Kandidaten auf den Listen, und andere Mehrheiten in den Versammlungen zustande kommen.
Und das fürchtet die Seilschaft, wie der Teufel das Weihwasser.
Wer sich neuerdings wundert, dass die Linke über ein "Bleiberecht für Alle"
und ein "Bleiberecht für Menschen in Not" fast zerbricht,
sind das Machenschaften von Personen bzw. dieser Seilschaft,
die um ihr gut bezahltes Mandat fürchten. Mit einem "Bleiberecht für Alle"
ist man nicht koalitionsfähig und kommt nicht in Gefahr Verantwortung zu übernehmen.
D.h. eine kleine Gruppe von Mandatsträgen ist mit Wahlergebnissen um die 8 % völlig zufrieden,
denn da gerät ihr Mandat nicht in Gefahr und bei der nächsten Listenaufstellung
läuft wieder alles im Sinne der Seilschaft.
Natürlich sieht diese Seilschaft auch, dass die Kippingianer zwar jetzt links blinken,
aber bei einer Regierungsbeteiligung mit der SPD sofort scharf rechts abbiegen würden.
Und das wollen sie natürlich auch nicht.
Dass diesen Leuten eine Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine, mit der Sammlungsbewegung "#fairLand"
- die vielversprechend anläuft - ein Dorn im Auge sein muss, war abzusehen.
Während bei der rätselhaften Fragenattacke
nach der Rede von Sahra Wagenknecht auf eine "Fremdsteuerung von aussen" spekuliert wird,
parteiintern Klaus Lederer vom Berliner Landesverband als Drahtzieher genannt wird
ist das für mich eine Attacke, gesteuert von der hessischen DKP-Seilschaft.
Sabine Leidig ehemalige stellvertretende Vorsitzende der DKP-Heidelberg und Import zur hessischen der Linken
- von Willi van Oyen der Linken als Spitzenkandidatin übergestülpt - mit Wahlkreisbüro im Landkreis HEF/ROT
und Direktkandidatin in unserem Wahlkreis, mußte die Fragenattacke eröffnen.
Als dann IM Willy (Diether Dehm) - bestens vernetzt mit van Oyen und Gehrcke - das Unschuldslamm gab
und auch Scheuch-Paskewitz und Erhard ran mussten, war für mich klar,
wer die Drahtzieher dieser rätselhaften Fragenattacke waren.
Dabei werden ausser Sabine Leidig auch die hess. BT-Abgeordneten Jörg Cezanne und Christine Buchholz genannt.
Denn bei einer breiten überparteilichen Sammlungsbewegung, haben die alten DKP-Seilschaften nicht die geringste Chance.
Und so ist man bereit, das beste Pferd im Stall der Linken zu schlachten.
Interna aus der Bundestagsfraktion
Ehemalige Wähler von SPD und Grünen sollten deshalb einmal darüber nachdenken,
wenn ihnen verständlicherweise der Mief in der Linken nicht schmeckt, ob sie anstatt die AfD zu unterstützen,
die überparteiliche linke Sammlungsbewegung #fairLand
von Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine, nicht ihre neue politische Heimat sein kann.