Meinhard, Grünlandumbruch im Überschwemmungsgebiet Kellaer-Bach?

Der trockene Sommer macht den Landwirten im WMK
bzgl. Getreideernte und Futter vom Grünland schwer zu schaffen.
Speziell auch nach dem ersten Grasschnitt ist kaum noch etwas nachgewachsen,
wie der 1. Vorsitzende vom Bauernverband Thorsten Möller in dem Hessenschauvideo beklagt.


Um so mehr verwundert es, wenn in Schwebda das Grünland "Frommanns Wiese"
weder beweidet, noch gemäht und verwertet wird.
Ist da wieder etwas "oberfaul"?
(Bereits 2016 sollte es umgebrochen werden. Erst zu Ackerland um danach Teil eines Golfplatzes zu werden.)
Ist das Grünland - das lt. Naturschutzgesetz nicht umgebrochen werden darf
weil es im Überschwemmungsgebiet liegt,
heimlich still und leise in den Büchern des Landkreises zu Ackerland mutiert,
vom einem Wanfrieder Landwirt angepachtet und stillgelegt?
Winkt da ein Oligarch mit Schwarzgeld und sieht man bei der Geldwäsche nicht so genau hin?
Stillgelegte Flächen: Das sind die Regeln

Die stilllegungsfähige Ackerfläche ist grundsätzlich die gesamte Ackerfläche des Betriebes,
es sind vor allem auch die Flächen, auf denen Zuckerrüben, Kartoffeln, Obst (außer Dauerkulturen),
Gemüse sowie Ackerfutter angebaut werden.
Die stillgelegte Fläche ist aber kein Ackerland, sondern seit über 100 Jahren Grünland.
Im WMK ist es offenbar auch möglich, über 100jähriges Grünland stillzulegen.
Sind die Beteuerungen von SPD und ÜWG, dass Meinhard andere Sorgen wie "Golfplatz" hat,
einmal wieder "Volksverarsche"?
Wird heimlich darauf hingearbeitet, Grünland im Überschwemmungsgebiet als Ackerland zu deklarieren,
um es umbrechen - und um einen Teil eines Golfplatzes darauf anzulegen zu können?
Ist der Bericht in der WR - von den Meinharder SPD- und ÜWG-Fraktionsvorsitzenden
bzgl. Golfplatzbau nachträglich quasi dementiert -
ein Versuchsballon von WFG, Grundbesitzern und eines Wanfrieder Strohmannes?


(Glauben Sie, hat Bgm. Brill hinter dem Rücken des Meinharder Parlamentes,
heimlich still und leise das Projekt Golfplatz vorangetrieben,
oder ordnen sie die Aussagen unter "künstlerische Freiheit" der Werra-Rundschau ein?)
Hatten wir das Thema nicht schon 2015 im "Freien Forum" ausgiebig beleuchtet?
Hat beim Naturschutz der Bauernverband das letzte Wort, oder Dr. Haselhuhn?
Zur Erinnerung: Naturschutzrechtliche Behandlung des Umbruchs von Grünlandstandorten in Hessen
Auch im WMK unterliegt Grünlandumbruch generell einer naturschutzrechtlichen Prüfpflicht

Naturschutzgesetz §5 Punkt5 :
"Auf erosionsgefährdeten Hängen, in Überschwemmungsgebieten, auf
Standorten mit hohem Grundwasserstand sowie auf Moorstandorten ist ein
Grünlandumbruch zu unterlassen;
Das Verfahren zur Feststellung von Überschwemmungsgebieten.
§ 76 Überschwemmungsgebiete an oberirdischen Gewässern
Bilder vom letzten Hochwasser durch das Kellaer-Tal finden Sie hier
und zwar die Bilder 15 bis 19 und 26 bis 45
http://www.schwebda.de/gallery/index.php/bilderschwebda/hochwasser/hochwasser2
Und beim nächsten Starkregen im Kellaer-Tal, haben wir im Schwebdaer Oberdorf
auch noch den Schlamm von gesetzeswidrig umgebrochenen Grünland im Keller.